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Ausschnitt aus dem Vortrag an der UNI Wien am 14.05.04

ZIV-Newsletter 575-577: Dr. Seemann /Günther Hankowetz:
„Traumen lösen nach zahnchirurgischen Eingriffen“

Myofunktionelle Therapie: Kurs am 14. 5. 2004 in Wien
Kompetenzzentren in der med. Versorgung

1.) Günther Hankowetz:

„Traumen lösen nach zahnchirurgischen Eingriffen“

Wer sich bei Themen der ganzheitlichen Medizin wissenschaftliche Methodik und messerscharfe Beweisführungen erwartet, darf nicht enttäuscht sein, diese nicht vorzufinden und hier auf Gedankenmodelle angewiesen zu sein, die sich nicht in herkömmlicher Art und Weise und unwiderlegbar beweisen lassen.

Günther Hankowetz ist nicht nur Masseur mit Leib und Seele, er setzt sich für seine Überzeugungen mit dem ganzen Gewicht seiner Persönlichkeit, vielleicht sogar mit messianischem Eifer, ein.
Was Hankowetz betreibt, hat mit der klassischen Sportmassage nichts zu tun, es ist ein Streichen entlang der Meridianlinien, und dieses „Ausstreichen“ bewirkt die Lösung von Energieflusstörungen und Blockierungen.
Dadurch sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers gefördert bzw. Angestoßen werden.

Einige wenige einfach anzuwendende Griffe vermindern die Kollapsneigung des Patienten, wobei Hankowetz in dieser Situation auch das Ablegen von Schmuck und Armbanduhren empfiehlt.
Ebenso sind einige wenige Massage-Griffe dazu geeignet, einen erhöhten Brechreiz des Patienten erfolgreich zu bekämpfen.
Haupteinsatzgebiet seiner Methode in der Zahnheilkunde ist die Behebung posttraumatischer Störungen nach kleineren oder größeren zahnärztlichen Eingriffen.
Interessanterweise findet Hankowetz durch Betasten sogar auch frühere, also alte Injektionseinstichstellen auf, die sich als druckempfindlich erweisen und sozusagen als Trauma chronisch erhalten geblieben sein können. Durch wenige Massagestriche auf derselben und auch auf der kontralateralen Seite (!) lassen sich diese Traumata auflösen.

Hankowetz kann keine Wunder wirken und stößt auch oft an die Grenzen seiner Möglichkeiten. In diesem Fall wird die Behandlung abgebrochen und der Patient weiterverwiesen.

Einige Effekte sind dermaßen verblüffend, dass sich Hankowetz manchmal Vorwürfe gefallen lassen muss, etwa wie die Aussage „Entweder sind Sie ein Phänomen oder ein Scharlatan“. Hankowetz weicht solchen Angriffen geschickt aus, „Phänomen oder ein Scharlatan – vielleicht beides, aber zum Wohle des Patienten“ antwortet er dann.

Die theoretischen Grundlagen und die praktische Durchführung dieser Massagetechnik, der sogenannten Akupunktmassage, lassen sich in Kursen bei Herrn Hankowetz erlernen. Nicht nur ÄrztInnen und ZahnärztInnen, sondern auch engagierte zahnärztliche HelferInnen gehören zu seinen SchülerInnen. Die Verrechnung mit dem Patienten erfolgt als Privatleistung.