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Erfahrungsberichte

int. Ultra Triple Triathlon Lensahn 2013

Vom 26. bis 28. Juli 2013 fand in Lensahn an der Ostsee der 22. Triple Triathlon statt. Dabei galt es 11,4 km Schwimmen, 540 km Radfahren und 126,6 km Laufen zu bewältigen. Nur eine auserlesene Anzahl von 40 Athleten aus 12 Nationen, darunter auch meine Wenigkeit, stellten sich diesem Monsterbewerb.

Gemeinsam mit Dr. Alexandra Meixner entschloss ich mich zu Jahresbeginn, den Triple in Angriff zu nehmen. Als Vorbereitung absolvierte ich den gleichen Trainingsplan wie ein Jahr zuvor beim Double in der Schweiz. Regelmäßig suchte ich vorbeugend Günther Marschalek-Hankovetz auf. Diese Behandlungen taten sehr gut. Vor allem blieben die kleinen Wehwehchen, die im Laufe der Leistungssteigerung immer auftraten, aus.

Am Mittwoch vor dem Start reisten wir nach Lensahn an. Begleitet wurde ich von Jürgen Dangl, welcher selber vor Jahren schon Ultratriathlon betrieb, und von Günther Marschalek-Hankovetz. Jürgen kennt alle wichtigen und notwendigen Dinge um den Bewerb und um die Ausrüstung, Günther kennt meinen Körper sehr gut. Also ein perfektes Team.

Trotz alldem war ich so nervös, dass ich immer wieder Zweifel verbreitete, bis mich Günther dann mal lautstark schon fast möchte ich sagen beschimpfte. Er fragte mich wieso ich so einen Blödsinn daherrede und ob wir die lange Reise nur auf uns genommen hätten um zu raunzen und dann wieder nach Hause zu fahren. Ich wurde darauf ganz still und ging in mich, weil ich auch wusste, dass diese Worte gut gemeint waren.

Am nächsten Tag waren dann die Wettkampfbesprechung, die Blutabnahme und die Besichtigung der Strecke. Der Tag verging recht schnell und es war nicht wirklich Zeit für Nervosität. Bis dann der Tag sich dem Ende neigte. Scheinbar war meine Nervosität äußerlich noch mehr zu sehen als ich es verspürte.

Günter behandelte mich dann im Klassenzimmer (jedes Team hatte ein Klassenzimmer in einer Schule als Unterkunft zur Verfügung gestellt bekommen) auf den Klassentischen. Schon nach wenigen Minuten bemerkte ich wie sich mein Körper total entspannte und ruhiger wurde. Es war mit einem Kelomat Topf zu vergleichen wenn das Ventil aufgeht und Dampf ablässt. Während der Behandlung schlief ich ein. Ich bemerkte zwar, dass sich Günther und Jürgen im Raum befanden, aber ich war nicht in der Lage meinen Kopf zur Seite zu drehen oder die Augen zu öffnen. Irgendwann wurde ich dann wach. Ich stieg nur vom Tisch und legte mich gleich wieder auf meine Matratze und schlief bis 5 Minuten bevor der Wecker anging. Ich war so richtig erholt und hatte Kraft für den Wettkampf.

Nach einem kleinen Frühstück eilten wir dann zur Wechselzone um das Rad zu positionieren, alle anderen waren schon dort. Kurz vor 7 Uhr erfolgte der Segen der Athleten, um 7 startete das Rennen im 50 Meter Becken. 228 Längen waren zu schwimmen. Relativ schnell fand ich meinen Rhythmus. Immer wieder nahm ich Verpflegung zu mir. Nach etwas mehr als 4 Stunden war der erste Teil geschafft. Vom Wasser raus gestiegen erwarteten mich schon Günther und Jürgen. Sie hatten schon Radtrikot und Schuhe vorbereitet und cremten mich mit Sonnencreme ein, es erwartete uns ein heißer Tag. Auch Alexandra wurde kurz vor mir mit dem Schwimmen fertig und wir gingen gemeinsam auf die Radstrecke. Der ganze Tag lief problemlos. Ab 21 Uhr musste mit Licht gefahren werden. Während Jürgen meinen Helm mit Licht ausstattete, nahm ich wieder gemeinsam mit Alexandra, eine Portion Nudeln zu mir. Nach der kurzen Pause hatte ich ein leichtes aber unangenehmes Ziehen in der rechten Kniekehle. Sofort behandelte mich Günther. Vorerst konnte ich keine Besserung verspüren, nach ein paar Runden war aber der Schmerz komplett verschwunden. In den Morgenstunden gegen 3 Uhr überrannte mich die Müdigkeit. Dabei war nicht die muskuläre Müdigkeit das Problem. Vielmehr schlief ich während ich in die Pedale trat immer wieder ein. Gefährliche Situation erlebte ich in dieser Zeit. Mein Team gab mir dann Schokoriegel, damit mich der Zucker wach bleiben unterstützt. Das hat auch gut funktioniert. Mit dem Aufgang der Sonne wurde die Müdigkeit sowieso verdrängt, und außerdem war schon ein Ende der Radstrecke in Sicht. So gegen 7.30 Uhr stieg ich vom Rad. Jetzt in die Laufschuhe zu steigen und 126 km zu laufen, war für mich fast nicht vorstellbar. Nach 20 Stunden Radfahren sollten die Füße nun doch ganz anders bewegt werden. Mein erster Weg war wieder zu Günther. Er bereitete mich wieder erstaunlich gut auf die letzte Etappe vor. Noch ein Teller Suppe zu mir genommen ging es los auf die Laufstrecke.

Eigenartig. So als ob ich die ganze Nacht geschlafen hätte setzte ich einen Fuß vor dem anderen und konnte ein gutes Tempo laufen. Kurz vor Mittag wurde die Hitze fast unerträglich. Ein Taschentuch von Günther mit Sicherheitsnadeln an der Laufkappe befestigt schützte mich vor der starken Sonneneinstrahlung im Nacken. In jeder Runde wurde ich von Günther oder Jürgen mit eiskaltem Wasser am ganzen Körper gekühlt.

Am Nachmittag beschloss ich eine kurze Pause einzulegen. Gleich neben der Laufstrecke legte ich mich auf einen schattigen Rasen. Dort konzentrierte ich mich auf die Worte von Günther. Wie lange ich ihm folgen konnte kann ich nicht sagen, ich schlief sehr tief. Nach 15 Minuten hörte ich Günther wieder sprechen. Ich hörte von ihm, dass mein Körper wieder bereit für den Wettkampf sei. Dann öffnete ich meine Augen und Günther schickte mich sofort wieder auf die Laufstrecke. Die Beine, die ganze Muskulatur schien verzaubert. Es gab kein Ziehen, gar nichts. Die nächsten 45 Kilometer konnten mit Freude gelaufen werden. Am Samstag, gegen 21 Uhr, ich hatte noch ca. 40 Kilometer zu laufen, spekulierte ich insgeheim schon mit einer Zeit bei meinem Zieleinlauf, da es mir sehr gut ging.

Ein großer Fehler. Spekulationen gehen selten auf. Kurze Zeit später gab es über Lensahn einen Hagelsturm. Die Laufstrecke wurde teilweise überflutet, Zelte weggerissen. Vergebens hielten wir unser Zelt. Nachdem wir das Equipment in die Schule gebracht hatten gaben wir das Zelt auf. Dabei kühlte mein Körper stark aus und ich bekam Schüttelfrost. Es dauerte bis sich mein Körper etwas aufgewärmt hatte. Günther kontrollierte nochmals meinen Gesundheitszustand, wobei ich innerhalb weniger Sekunden meine Augen nicht mehr offen halten konnte und wegkippte. Günther legte mich um und behandelte mich wieder. Nach der Behandlung entschied ich mich nochmals für 15 Minuten Schlaf, dabei wieder mental durch die Worte von Günther unterstützt.

Nach den 15 Minuten schlaf ging ich wieder auf die Laufstrecke. Je näher das Ziel kam, desto länger fühlten sich die Runden an. Trotzdem lief es jetzt wie am Schnürchen. Die letzte Runde wird gegen die Laufrichtung gelaufen. Hier wird man von den noch im Bewerb befindlichen Athleten verabschiedet. Das ist eine ganz emotionale Runde. Xandi fiel vor mir auf die Knie und gratulierte mir. Kurz nach 4 Uhr morgens erreichte ich nach 45 Stunden und 7 Minuten als 14. das Ziel. Jürgen begleitete mich in der letzten Runde, Günther wartete im Ziel auf mich.

Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl mit so einem Team, Geist und Körper auf den Wettkampf abgestimmt, so einen Wettkampf zu absolvieren.

Übrigens. Erst nach dem Bewerb erklärte mir Günther, dass ein Nierenkollaps für mein Wegklappen verantwortlich war. Das heißt, er hat diesen in so kurzer Zeit so behandelt, dass ich problemlos den Wettkampf fertig machen konnte. Unvorstellbar aber wahr.

Danke Günther.

Wenn jemand denkt, dass man nach so einem Bewerb wochenlang nicht aufrecht gehen kann, so irrt er sich. Ich konnte nur leichten Muskelkater am nächsten Tag verspüren, dann war ich total schmerzfrei. Noch die gleiche Woche radelte ich wieder ein paar Kilometer.

Voriges Jahr absolvierte ich einen Double Triathlon. Eine Woche nach dem Bewerb war mein Körper total müde, ich wollte tagelang nur schlafen.

Dank den regelmäßigen Behandlungen durch Günther vor und während dem Bewerb blieb diese Müdigkeit komplett weg.

 

Werner Rosenberger

Liebe Helga, lieber Günther

Es ist an der Zeit, um Danke zu sagen…
Ohne eure liebenswerte Hilfe und Unterstützung wüsste ich nicht, was heute mit mir wäre.

Ich hatte im September 2006 einen schweren Radunfall. Diagnose inkompletter Querschnitt auf Höhe C3/C4. Ich konnte anfangs nur meinen Kopf bewegen, hatte aber leichte Sensibilität bis zur großen Zehe. Das war für mich ein Lichtblick und ich wusste, ich kann wieder einmal gehen. Ich kannte Günther Hankowetz schon vor meinem Unfall und er konnte mich jedes Mal wieder „reparieren“. Ich vertraute mich also nun Günthers Arbeit an und tat meiniges dazu, um das Beste aus meinem Körper herauszuholen. Ab Weihnachten 2006 arbeiteten Helga und Günter regelmäßig jedes Wochenende mit mir. Anfangs musste ich nicht, was sie da alles machten. Ich ließ einfach nur Licht und Liebe fließen und vertraute ihnen vollkommen.

Noch während meiner Rehabilitationszeit am Weißen Hof habe ich es wieder geschafft, auf eigenen Füßen zu stehen und ein paar Schritte mit dem Rollator zu gehen. Jedoch war ich körperlich sehr verkrampft, hatte erhöhte Spasmen und bewegte mich eher wie ein alter Roboter.

Nach Beendigung meiner Reha prophezeiten mir die Ärzte, dass in den letzten acht Monaten zwar sehr viel passiert ist, aber jetzt keine weiteren Verbesserungen mehr möglich wären. Dies war für mich noch mehr Ansporn, meinen Weg mit additiv-medizinischen Heilmethoden weiter zu verfolgen. Günther arbeitete weiter sehr intensiv mit mir. Er war auch in dieser Zeit wie ein Coach und Mentaltrainer für mich und holte mich aus Tiefen heraus. Ich lernte dabei meinen Körper sehr gut kennen und wir entwickelten dann quasi gemeinsam mein erforderliches Therapiekonzept. Mir ging es immer besser und ich wurde fortlaufend beweglicher. 2½ Jahre (!) nach dem Unfall spürte ich erstmals wieder meine Po-Muskulatur.

Helga und Günther arbeiten bis zum heutigen Zeitpunkt mit mir und sie finden noch immer neue Wege und „Punkte“, die meine Lebensqualität sowie auch meine Beweglichkeit verbessern. Diese kontinuierlichen Behandlungen über Jahre und mein Wille bringen mich meinem Ziel näher, mit meinen Kindern wieder einmal Fußball spielen zu können.

Aus dieser sehr intensiven Beziehung mit Günther Hankowetz ist eine sehr gute und innige Freundschaft entstanden ist. Er ist ein Vordenker und Visionär bei ganzheitlichen Behandlungsformen. Ich wünsche ihm, dass wieder ein Therapiezentrum seinen Namen trägt.

Vielleicht kann ich in Zukunft ein bisschen etwas von dem weitergeben, was ich von den beiden empfangen habe.

Rohrendorf, März 2012
Werner Rosenberger, MSc

 

Dr. Klaus Thenner

Oberarzt an der Abteilung für Orthopädie
und orthopädische Chirurgie des KH Zwettl

Hüftgelenksarthrose:
Die Hüftgelenksabnützung, genannt Arthrose, betrifft im Alter jeden Menschen und ist ein Alterungsprozess bzw. Verschleißprozess des menschlichen Körpers. Sie beginnt schleichend mit zumeist einem Ziehen in der Leiste, ausstrahlend in den vorderen Anteil des Oberschenkels bzw. beginnt die Arthrose primär fortgeleitet mit einem Kniegelenksschmerz, im Sinne eines Refird pain der Hüfte. Erst mit der Zeit kommt es in weiterer Folge zu einer vermehrten Bewegungseinschränkung am Hüftgelenk und somit zu einer eingeschränkten Lebensqualität. Es gibt vier verschiedene Formen der Hüftgelenksabnützung, die verschieden starke Schmerzen hervorrufen.

Ursachen und Genese der Hüftgelenksabnützung / Coxarthrose:
Die Hauptursache der Hüftgelenksabnützung ist ein Bewegungsmangel, im weiterer Folge damit verbunden Übergewicht, Stoffwechselerkrankungen und Nikotin- sowie vermehrter Alkoholabusus.

Röntgen, MRT-Untersuchung:
Primär wird die Hüftgelenksabnützung / Coxarthrose mittels normalem Röntgen diagnostiziert. Für spezielle Fragestellungen dient die moderne Magnetresonanzuntersuchung als Mittel der Wahl (z. B. Durchblutungsstörungen am Hüftkopf bzw. Hüftkopfnekrose).

Therapiemöglichkeiten der Hüftgelenksabnützung / Coxarthrose

Konservativ
Bei einer leichten bis mäßiggradigen Hüftgelenksabnützung ist primär das konservative Vorgehen das Mittel der Wahl, d. h. neben Schmerzmittel, knorpelaufbauende Therapiemaßnahmen (Condroitinsulfat in Tabletten- oder Granulatform bzw. Hyaloronsäurepräparate in Spritzenform) werden auch physikalische Therapiemaßnahmen (wie Ultraschall, Kurzwelle, Microwelle und Iontophorese, wie auch Magnetfeldtherapie) angewandt.
Den höchsten Stellenwert der konservativen Therapie stellt jedoch die aktive und passive Physiotherapie, im Sinne der Trocken- und Unterwasserheilgymnastik dar. Zusätzlich können noch komplimentärmedizinische Therapien angewandt werden (speziell Akupunktur, Akupunktmassage bzw. Kinesiologische Therapien). Weiters ist auf der konservativen Therapieseite noch die Lokalinfiltration am Hüftgelenk hervorzuheben (Lokalanästhetika bzw. Schmerzmittel).

Operativ
Dann, wenn die konservativen Therapiemaßnahmen über einen längeren Zeitraum ausgeschöpft sind und keinen Erfolg mehr bringen. Die Kriterien für die OP am Hüftgelenk sind die röntgenologisch schwere Hüftgelenksabnützung, die über einen längeren Zeitraum eingeschränkte Lebensqualität bzw. der ständige Nachtschmerz.
Die OP der Wahl ist hierbei im Alter das moderne zementfreie Titanhüftgelenk. Bei komplikationslosem OP-Verlauf kann der Patient bereits nach 3 Tagen das operierte Hüftgelenk mit Krücken voll belasten – um ein optimales postoperatives Ergebnis nach einer Hüftgelenksersatz-OP zu erreichen empfiehlt sich aus orthopädischer Sicht unbedingt ein Rehabilitations- Anschlussheilverfahren an einer entsprechenden Rehabilitationseinrichtung nach 3 bis 5 Wochen.

 

Prof. Mag. Ewald Roth

Studium an den Universitäten Salzburg und Linz, 1984 Sponsion zum Mag.rer.soc.oec.. Seit 1984 Lehrer an der HTL für Lebensmitteltechnologie des Landes Oberösterreich in Wels für Rechnungswesen, Wirtschaftliche Bildung, Rechtskunde u. Staatsbürgerkunde, Mitarbeiterführung, Marketing, EDV, Leibesübungen, seit 1994 Direktorstellvertreter, Netzwerkadministrator, journalistische Tätigkeit, Vortragender am WIFI Linz, Lehrbeauftragter an der J. Keppler Universität Linz u. An der BA für Leibeserziehung, Management-Trainer und Coach.
Karatetraining seit 1971, Träger des 7. Dan, staatl. gepr. Diplom-Trainer, 1995 bis 1998 und 2001 bis dato Bundestrainer des Österreichischen Karatebundes, seit 1996 Landestrainer für Karate an der Landessportdirektion Oberösterreich und am BORG für Leistungssportler Linz, seit 1977 Trainer in verschiedenen Vereinen, Funktionärstätigkeit im Oberösterreichischen Karate-Landesverband seit 1982, derzeit Vizepräsident, Sportunion – Landesfachwart für Karate seit 1990.

APM, das ist eine Erfolgsstory, die für mich zumindest zwei Dimensionen hat: Eine zutiefst subjektive, am eigenen Körper erfahrene, und eine objektive, oder wenigstens objektivierbare, nämlich an beobachtbaren Befindlichkeits- und Leistungsverbesserungen der von mir trainierten Spitzensportler erkennbare.

Jede Behandlungstechnik ist jedoch nur so gut wie der Mensch, der sie anwendet, und daher werden diese beiden Dimensionen für mich verbunden durch eine Person, die sich in Sportlerkreisen einen geradezu mythischen Ruf erworben hat, und ich kann diesen Mythos nur bestätigen: Günther Hankowetz. Er hat, so möchte ich ohne Übertreibung sagen, den „Magic Touch“, er hat die Hingabe zu seinem Beruf, der ihm Berufung ist, und er hat – vor und über allem – die Liebe zu den Menschen.

Im Herbst 1992, ich bereitete mich gerade intensiv auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in Granada vor, wurde ich mit einem mir bis zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannten Schmerz in meinem rechten Unterarm konfrontiert, der sich innerhalb weniger Wochen auf ein Ausmaß steigerte, das es mir nicht einmal mehr erlaubte, auch nur ein Getränkeglas zu halten, geschweige denn mein normales Trainingspensum zu erfüllen. Nach einigen (erfolglosen) Selbsttherapieversuchen mit diversen Salben und Umschlägen ließ ich mich vom damaligen Nationalteam-Arzt im Linzer AKH untersuchen, der, gestützt auf einen Ultraschall-Befund und unter Beiziehung von zwei Kollegen, eine akute Sehnenscheidenentzündung diagnostizierte. Als einzig sinnvolle Therapie in diesem Stadium der Entzündung schlug er einen fünfwöchigen Gipsverband vor, was von mir im Hinblick auf die in sieben Wochen anstehende Weltmeisterschaft abgelehnt wurde.

Schließlich einigten wir uns darauf, einen Versuch mit einem lediglich einwöchigen Gipsverband zu machen.
Nach Entfernung des Gipsverbandes hatte sich jedoch am Beschwerdebild nichts geändert, sosehr ich mir das auch gewünscht hätte. Verschlechtert hatte sich jedoch meine psychische Situation, zumal ich so knapp vor der Weltmeisterschaft eine Woche mit dem üblichen Trainingsprogramm pausieren hatte müssen und nun kaum mehr eine Perspektive hatte, mich entsprechend vorbereiten zu können bzw. die Teilnahme selbst in Frage gestellt war.

In meiner Verzweiflung dachte ich wieder an meinen alten Freund und früheren Karateschüler Günther Hankowetz, der damals in St. Konrad ein Therapiezentrum führte. Ich hatte zwar schon früher bei diversen Sportverletzungen gute Erfahrungen mit seinen Behandlungsmethoden gemacht, doch bei dieser fortgeschrittenen Sehnenscheidenentzündung, so dachte ich, sei APM ungeeignet. Ich fuhr also tatsächlich mit der Überzeugung nach St. Konrad: „Es wird zwar sicher nicht helfen, aber mir fällt nichts anderes mehr ein, also probiere ich es eben.“
Wie immer, nahm mich Günther noch am Tag meines Anrufes – außerhalb seines bereits übervollen Terminkalenders – in Behandlung. Bei dieser ersten Behandlung beschäftigte er sich – nach meiner laienhaften Wahrnehmung – nur mit meiner Wirbelsäule und ich machte ihn darauf aufmerksam, dass meine Schmerzen eigentlich im rechten Unterarm lokalisiert seien. „Ja, ja das weiß ich schon“, meint Günther dazu nur lapidar. Dann entließ er mich wieder und gab mir für den darauffolgenden Nachmittag einen weiteren Behandlungstermin.
Nach dieser Behandlung absolvierte ich eine Trainingseinheit und hatte schon das Gefühl, die Beschwerden hätten etwas nachgelassen, wollte aber nicht recht daran glauben, „weil es das ja nicht geben kann“. Am nächsten Tag, es war ein Samstag, und daran erinnere ich mich noch so genau, weil es ein so markantes Erlebnis in meiner Sportlerkarriere war, waren die Schmerzen vollkommen verschwunden und ich konnte bereits am Vormittag – erstmals nach vielen Wochen – eine völlig schmerzfreie Trainingseinheit absolvieren.
In der darauffolgenden Woche behandelte mich Günther noch einmal, und bis zum heutigen Tag habe ich diese Schmerzsymptomatik nie wieder erlebt.

Nach diesem einschneidenden Erlebnis beschäftigte ich mich – vor allem in Gesprächen mit Günther Hankowetz – eingehender mit den der APM zugrunde liegenden theoretischen Hintergründen. Und, da meine eigene Sportlerkarriere und meine Trainertätigkeit über zwei Jahrzehnte hinweg parallel verliefen, ließ ich immer wieder Sportler von Günther therapieren und beobachtete den Erfolg der Behandlung. Dabei lernte ich mehr und mehr den von Günther Hankowetz vertretenen ganzheitlichen Behandlungsansatz kennen und schätzen, mit dem er seiner Zeit um zumindest 10 bis 15 Jahre voraus war. Damals noch als skurrile Randerscheinung belächelt, ist heute APM – und Günther Hankowetz als deren wohl profiliertester Vertreter, als deren Doyen – eine anerkannte Größe in der Welt des Sports und der Medizin geworden. Im Sport kann ich sie mir aufgrund meiner Erfahrungen nicht mehr wegdenken und ich sehe mit Freude, dass immer mehr junge Therapeuten eine fundierte Ausbildung auf diesem Gebiet anstreben.

Wenn ich eingangs von der Erfolgsstory gesprochen habe, so bin ich überzeugt, dass noch viele weitere Kapitel dieser Geschichte geschrieben werden. Ich wünsche Günther Hankowetz viel Kraft und anhaltende Begeisterung für die Fortsetzung seines Weges.

Ad multos annos!

 

Andreas Berger

Andreas Berger über Akupunktmassage

Nachdem ich seit vielen Jahren wieder einmal ein kleines körperliches Problem hatte, bin ich von Gmunden nach Gföhl zu meinem alten Freund Günther Hankowetz gefahren – und natürlich war dieser Weg nicht umsonst und ich bin nach der Behandlung gesund nach Hause gekommen.
Dieses Erlebnis hat bei mir die Vergangenheit wach gerüttelt und ich möchte hier die Gelegenheit nutzen, um 15 Jahre nach Beendigung einer wunderbaren Karriere als Leichtathlet ein paar einschneidende Erlebnisse mit Günther zu erzählen.

Die Basis vieler unglaublicher Ereignisse ist sicherlich ein großes Maß an gegenseitigem Vertrauen. Man muss es auch zulassen, teilweise nicht nachvollziehbare Phänomene ganz einfach passieren zu lassen und nicht alles kritisch zu hinterfragen.

Man leistet sich als „Patient“ einen sehr guten Dienst, wenn man für Günther sozusagen ein gutes „Medium“ ist – nur dann kann er nämlich seine gewaltigen Fähigkeiten so richtig ausspielen.
Es war am 15.8.1988 – und es war das erste Gugl-Meeting in Linz. Unglaubliche 8000 Zuschauer waren ins Stadion geströmt und das war für die Leichtathletik in Österreich ein wirkliches Novum. Im Vorlauf kam ich trotz irrsinniger Motivation über eine sehr bescheidene Zeit nicht hinaus und ich war wirklich verzweifelt.

Günther hat mich sofort zu sich in die Kabine geholt und auf den Tisch gelegt – die Kombination aus einem Gespräch und der gleichzeitigen Behandlung hat mich meine „Mitte“ finden lassen und ich bin eine halbe Stunde später den noch immer gültigen Rekord über 100m in 10,15 Sekunden gelaufen.

Die Beziehung hat sich während 15 Jahren Leistungssport vertieft und wir haben viele schöne Reisen zusammen erlebt und sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen. Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Mann wie Günther, der nicht zuletzt im Leistungssport viele Facetten erlebt hat und sich mit den verschiedensten Charakteren beschäftigt hat, viel Erfahrung und unschätzbare Erkenntnisse, auch für seine Patienten mitgenommen hat.

Sein Erfolg und sein Einsatz verstärkt sich, wie gesagt mit der Tatsache, dass ihm die Patienten vertrauen und ihm ein gutes „Medium“ sind – dann wirken zwei geniale Mechanismen zusammen, nämlich die Kraft, selber gesund zu werden und das Verständnis und die Klasse eines Menschen, wie Günther es ist, der dazu die letzten und entscheidenden Akzente legt.

Ich wünsche Günther, Helga und allen Patienten alles Gute für die Zukunft!

 

Erich Burger

Erfolg der Akupunktmassage

Im Juni 2004 lösten vermutlich mehrere Infiltrationen gegen Verspannungen im Halswirbelbereich einen plötzlichen Schwankschwindel und Kreislaufschwäche aus. Nach wenigen Wochen wiederholte sich dieser Schwindel und weiters stellte ich leichte Wadenkrämpfe fest. Ein Neurologe stellte nach Magnetresonanz-Kopfuntersuchung keine Unregelmäßigkeiten fest. Gegen Verspannungen im Nackenbereich begann ich eine Physiotherapie.

Ein plötzlicher Sturz in der Wohnung im November 2004 löste neuerlich eine Reihe von Untersuchungen bei mir aus: Wirbelsäulen-Magnetresonanz(3 Brustwirbeldeckeneinbrüche, jedoch keine Einengung des Wirbelkanals), Neurologe, EKG-Untersuchungen, Knochendichteuntersuchung und Blutanalysen lieferten keine Besonderheiten

Mein Wohlbefinden wurde jedoch im Laufe der Zeit langsam schlechter (Müdigkeit, Rückenschmerzen, leichte Schwankschwindelanfälle).
Ein bekannter Sportmediziner untersuchte mich und überprüfte meine bisherigen Befunde.
Er stellte fest, dass die schulmedizinischen Diagnosen keine Besonderheiten lieferten und dass meine gesundheitlichen Beschwerden ein Rätsel sind.

In der Hoffnung auf Besserung meiner gesundheitlichen Probleme wandte ich mich im April 2005 an Herrn Hankowetz und wurde nicht enttäuscht.

Schon die ersten Akupunktmassagen brachten eine Verbesserung meiner Situation.

In Zusammenarbeit mit einem Zahnarzt wurden Eiterherde an fünf Zähnen diagnostiziert (mein bisheriger Zahnarzt befand Zähne in Ordnung). In der Folge wurde mir monatlich ein Zahn entfernt(Laserbehandlung von Herrn Hankowetz ließ keine Schmerzen aufkommen und beschleunigte die Wundheilung) und die Amalganplomben ausgetauscht.

Die Eiterherde stellten sich schließlich als Verursacher von Muskelentzündungen heraus, die mir die gesundheitlichen Probleme bereiteten.

Durch regelmäßige Behandlungen von Herrn Hankowetz fühle ich mich heute, September 2006, gesundheitlich fit und kann dem Laufsport wieder nachgehen.

Mein Beispiel zeigt, wie wichtig eine Zusammenarbeit von Alternativmedizin und Schul-medizin heute ist. Damit könnte man gesundheitliche Probleme schneller in den Griff bekommen und wahrscheinlich auch unnötige Kosten sparen.

Ein Dankeschön dem „Österreichischen Chinesen“ Hankowetz

Erich Burger, Langenlois, 26.09.2006

 

Bettina Redl

Eine junge Mutter berichtet über ihre Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.

Im Frühjahr 2000 begann ich mit der regelmäßigen Behandlung mit APM. Grund dafür waren einerseits ständig wiederkehrende Infekte, besonders Probleme mit Hals und Nebenhöhlen, andererseits aber auch das Bedürfnis, dem Körper vorbeugend Gutes zu tun und den Energiefluss im Körper anzuregen. Seit damals behielt ich die APM-Behandlung 1 x monatlich bei, natürlich auch während meiner Schwangerschaft. Zuerst blieb ich bei einer Behandlung pro Monat, gegen Ende hin kam ich 1 x pro Woche zur Behandlung. Dabei konnte ich viele positive Auswirkungen von APM feststellen:
Ich hatte – im Gegensatz zu meiner 1. Schwangerschaft 1996 – keinerlei Probleme mit Wasseransammlungen in den Beinen, nicht einmal im Hochsommer bei der großen Hitze, und ich hatte die ganzen 9 Monate hindurch keine Rückenbeschwerden.
Bis zum Ende der Schwangerschaft traten auch keinerlei Dehnungsstreifen, Gewebsveränderungen oder sonstiges auf. Ich fühlte mich insgesamt entspannt und gelassen, und ich denke, dass sich diese Stimmung auch auf das Baby übertrug.
Ich bin der festen Überzeugung, dass sich APM auch schon auf das ungeborene Kind positiv ausgewirkt hat. Den Kindsbewegungen nach zu schließen, die ich regelmäßig während der Behandlung spürte, hat das Baby APM sehr genossen.

Die Geburt selbst verlief dann problemlos und sehr flott, und auch hier machte sich der positive Einfluss von APM bemerkbar. Ich hatte keinerlei Einrisse bzw. Dammschnitt, und eigentlich fühlte ich mich schon kurze Zeit nach der Entbindung wieder fit. Die Hebamme, die mich ab dem nächsten Tag zu Hause betreute, stellte fest, dass ich körperlich die Geburt außerordentlich gut verkraftet habe, sowohl kreislauf- als auch kräftemäßig.

Mein Baby wirkte von Anfang an sehr reif und schien mit sich und der Welt im Einklang zu sein. Dieser Eindruck hält eigentlich bis jetzt (10 Wochen später) an. Natürlich habe ich inzwischen wieder einige APM-Behandlungen bekommen, die mir Energie und Kraft für die schöne aber manchmal auch anstrengende Babyzeit geben.

Bettina Redl, Kronsegg, am 15.12.2002