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Akupunktmassage in der Praxis

Dr. Günther Stowasser
Facharzt für Innere Medizin (Nuklearmedizin)
geb. 1957,

Oberarzt am Herz-Kreislauf-Rehabilitationszentrum der BVA in Bad Schallerbach, Ausbildung für Naturheilkunde und Komplementärmedizin, ÖÄK-Diplom in Akupunktur

Schon bald nach Abschluss meiner universitären Ausbildung wurden mir die Grenzen der herkömmlichen Schulmedizin, speziell bei der Behandlung von chronisch erkrankten Menschen bewusst. Mein Interesse für komplementäre Heilweisen erwachte und ich absolvierte unter anderem auch eine Ausbildung für Akupunktur. Nach den Ausbildungskursen, die sicherlich sehr gut waren, und nach der Lektüre mehrerer Lehrbücher, blieben mir dennoch manche Dinge unklar. Ich schob dies anfangs auf die andere Denkweise, die man eben bei der Akupunktur anwenden müsse und die ich als westlich denkender Arzt eben nicht so gewohnt war. Doch auch die praktische Anwendung in meiner Praxis, wobei die Resultate gar nicht schlecht waren, klärte manche Fragen nicht.
Eine gewisse Unzufriedenheit blieb.

Den genauen Grund warum ich die Akupunktmassage (APM) -Ausbildung machte, weiß ich gar nicht mehr. Sehr bald aber schon beantworteten sich mir dadurch einige meiner offenen Fragen. Als ich mich dann mit der Energielehre der APM beschäftigte fiel mir manches wirklich „wie Schuppen von den Augen“. Nun erst wurde mir der Energiekreislauf und seine Auswirkungen im Körper klar. Wie einfach es nun war, Energie gezielt zu verlagern und vor allem dies sofort und unmittelbar auch am Ohr kontrollieren zu können (ohne den doch etwas komplizierten RAC Test nach Nogier).

Komplexe Beschwerden, wie sie nun einmal ein beträchtlicher Teil der Patienten heute aufweist, lassen sich nun immer öfter in ein klares Gedankengebäude fassen und relativ einfach therapieren. Sei dies nun ein Patient mit multiplen scheinbar nicht zusammengehörigen Beschwerden wie z. B. Schulterschmerzen, Hüftbeschwerden und Migräne, oder Globusgefühl und seitliche Knieschmerzen. Aber auch Störbilder, die nach chirurgischen und zahnchirurgischen Eingriffen durch Narben entstehen können, lassen sich nun zuordnen und beheben. Die Beispiele lassen sich beliebig fortsetzen.

Speziell die Möglichkeiten, die sich mit der APM zur Schmerztherapie bieten, seien es nun akute oder chronische Schmerzen, sind vielfältig und werden von den Patienten gerne und dankbar angenommen. Besonders eine Einsparung von Schmerzmitteln und Antiphlogistika bei Beschwerden des Bewegungsapparates, aber auch nachhaltige Schmerzfreiheit bei chronisch kranken Patienten, lassen sich damit durchaus erzielen.

Die Anwendungsmöglichkeiten der APM sind enorm vielfältig. Die klar strukturierte Diagnostik am Ohr mit der sicheren Differenzierung zwischen „Energielehre und -fülle“, die relative Einfachheit der Regellehre und die sich daraus eindeutig ergebende Therapie machen die APM für mich zu einer nicht mehr missen wollenden Diagnose und Therapiemodalität in meiner Praxis.